Die Solaranlage wird auf dem Berlin Story Bunker installiert

Auf das Dach des Berlin Story Bunkers wird eine Solaranlage installiert. Beitrag under construction, hier geht es demnächst mit noch mehr Fotos und Textkorrekturen weiter.
Enno Lenze, Bunkerchef und Museumsdirektor, auf dem Dach des Bunkers bevor es losgeht. Rechts hinter dem Bunker erkennt man die Ruine des Portals des Anhalter Bahnhofs. Links neben Enno entsteht im Deutschlandhaus die Dokumentation „Flucht, Vertreibung, Versöhnung.“ Der Bunker wurde 1942 aufgrund des Führersofortbefehls Bunkerbau von Zwangsarbeitern errichtet, er sollte 3.500 Zivilisten schützen. Am Ende suchten 12.000 Sicherheit.
480 Solarpanels liegen im Hof des Bunkers.
Die Paletten mit den Panels werden auf das Dach gehievt.
Eine Hebebühne für Menschen und ein Kran für das Material.
Regenbogenfahne? Hängt noch vom Christopher Street Day.
Zunächst wird das Gerüst für die Panels errichtet. EnergyCare liefert die Technik.
Matthias Krüger von ENVARIS leitet den Aufbau.
„Friedrichshain-Kreuzberg beschreitet den Weg zum Solarbezirk und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Als Bezirksamt arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere CO2-Bilanz zu verbessern. Die neuen Solaranlagen unterstützen uns auf unserem Weg zur klimaneutralen Verwaltung“, erklärt Bezirksstadträtin für Finanzen, Umwelt, Kultur und Weiterbildung, Clara Herrmann. Auf elf bezirklichen Dächern sind Photovoltaik-Anlagen installiert, nämlich auf neun Schulen, dem Rathaus Yorckstraße und dem Berlin Story Bunker. Diese erzeugen 420.000 Kilowattstunden Strom/Jahr – das entspricht eingesparten 210 Tonnen CO2-Emissionen. Hinzu kommen in diesem Jahr sechs weitere Anlagen. Mit einer Gesamtleistung von 349 kWh jährlich können sie 304.000 Kilowattstunden Strom erzeugen, was fast 150 Tonnen CO2 unausgestoßen lässt.
Die 480 Module produzieren jedes Jahr etwa 120.000 Kilowattstunden Solarstrom, der überwiegend direkt vor Ort verbraucht wird.
Wieland Giebel, Kurator der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ im Bunker, vor der Photovoltaik-Anlage.
32 Kabel rot, 32 Kabel schwarz. So kommt die Energie vom Dach.
In diesen Wechselrichtern wird aus dem Gleichstrom der Solaranlage Wechselstrom gemacht.
Als ich in den späten 1980er Jahren Solarpanels in Ruanda installiert habe, luden wir damit Autobatterien auf, damit abends Licht zum Lesen da war und man nicht auf Kerosinlampen angewiesen war. Damit konnte ich sogar die Dunkelkammerleuchte betreiben und Fotos entwickeln.
Da kommt ganz schön was raus …
Der Überspannungsschutz wird vorbereitet – wenn es blitzt, damit nichts kaputt geht.
Projektleiter Maurice Münz schließt die Wechselrichter an.
Fertig. Die Solaranlage ist auf dem Berlin Story Bunker installiert. Im Hintergrund das Dach des Tempodroms, das Hochhaus ehemaliges Postscheckamt, dann unten das Portal des Anhalter Bunkers und der Fernsehturm.