Unterstützung für die Ukraine: Berlin Story Bunker im Zentrum internationaler Bemühungen
Der Berlin Story Bunker hat sich zu einem Zentrum der Unterstützung für die Ukraine entwickelt. Der jüngste Besuch beim ukrainischen Präsidenten Volodymyr Selenskyj und bei seinem Verteidigungsminister in Kyiv, wo beide das Buch über das Ukraine Museum erhielten, unterstreicht die Anerkennung dieser Initiative. Auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner stattete dem Bunker einen Besuch ab und lobte das Engagement. Gleichzeitig reiste Enno Lenze, der Bunkerdirektor, in die Ukraine, um weitere Exponate von der Front zu sichern und besuchte die Bundeswehr in Wilhelmshaven, während der Bunker in dieser Woche erneut Hunderte von israelischen Besuchern empfing.

Ukraine-Museum: Anerkennung aus Kiew und Berlin
Am Montag erhielten der ukrainische Präsident Volodymyr Selenskyj und Verteidigungsminister Denys Shmyhal in Kyiv das Buch über das entstehende Ukraine Museum im Berlin Story Bunker. In ukrainischer Sprache. Beide stammen aus jüdischen Familien. Am Freitag kam Berlins Regierender Bürgermeister zu einem umfangreichen Besuch in den Bunker, bei dem er auch das Ukraine-Museum besichtigte. Auch er erhielt das Buch. Auf Deutsch. Am Samstag besuchte Enno Lenze die Marine und am Sonntag kamen erneut 50 Israelis in den Bunker. Damit sind es in diesem Sommer insgesamt 1.000.

Präsident Selenskyj bedankt sich für diese unerwartete Initiative. Der ehemalige Ministerpräsident und derzeitige Verteidigungsminister Denys Schmyhal sagte zum Ukraine Museum: „Das ist der richtige Ort, um unseren Kampf für eine gerechte, friedliche Welt zu unterstützen.“
Enno Lenze und Wieland Giebel waren die einzigen deutschen Vertreter der Unterstützer, die zu dieser Veranstaltung eingeladen wurden. Enno blieb im Bunker in Berlin. Er war vorige Woche in Kyiv und in anderen Städten der Ukraine, um weitere Exponate russischen Zerstörungspotentials von der Front zu besorgen. Wieland Giebel repräsentierte den Berlin Story Bunker und unsere Aktivitäten für die Ukraine. Bei dieser Solidaritätsveranstaltung kamen mehr als 1000 Teilnehmer zusammen, davon über 350 aus 50 anderen Ländern von allen Kontinenten.

Beim National Prayer Breakfast ging es um die massive Unterstützung der Ukraine. Deshalb war es gut, so viele Amerikaner zu sehen. Unter ihnen waren Keith Kellogg, der Ukraine-Sonderbeauftragte des Präsidenten, sowie dessen wortmächtiger Lieblingsprediger. Pastor Mark Burns. „Wir sind hier, um der Welt und besonders Wladimir Putin zu verkünden, dass er für seine Verbrechen bezahlen muss. Und ich glaube, dass er für seine Verbrechen bezahlen wird. Ich bin aus den Vereinigten Staaten von Amerika hier, um Wladimir Putin daran zu erinnern, dass die Ukraine der Ukraine gehört!“
Keith Kellogg, Ex-Generalleutnant der United States Army, sagte in seiner langen Rede: „Die Menschen vergessen, wie lange der Krieg in der Ukraine schon andauert – es ist der größte Krieg in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg.“ Er äußerte die Hoffnung, dass innerhalb eines Jahres Frieden einkehren werde.
Frontberichte und Soldatenehrung: Einsatz für Aufklärung
Entwurf für ein Cover des BuchesDie Schlacht um Kyiv war nicht nur die längste, sondern auch die wichtigste Schlacht nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa. Die Russen kamen mit ihren Elitetruppen. Sie hatten ihre Paradeuniformen bereits in den Mannschaftstransportpanzern mit. Für sie war ganz klar, dass sie Kyiv innerhalb von drei Tagen erobert haben würden. Damit wäre die Ukraine gefallen und der russische Imperialismus hätte weitermachen können. Über diese Verteidigungsschlacht von Kyiv hat das „Zentrale Forschungsinstitut der Bewaffneten Streitkräfte der Ukraine“ ein Buch veröffentlicht, das der Berlin Story Verlag auf Deutsch und Englisch herausbringen wird. Dies ist das Ergebnis eines weiteren Treffens mit dem Verteidigungsministerium.

Seit unserer Aktion mit dem zerschossenen russischen Panzer vor Putins Botschaft in Berlin vertieft sich unsere Zusammenarbeit ständig – und sehr erfreulich. Vor allem mit dem Militärhistorischen Museum der Ukraine, mit Yuriy Koshel und Yuriy Bilovus, sind die Beziehungen von tiefer Freundschaft geprägt.
Historische Aufarbeitung und Erinnerungskultur im Bunker

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner war der erste hochrangige Berliner Politiker, der den Bunker und alle Ausstellungen besuchte, darunter besonders ausführlich das Ukraine-Museum. Es ist geöffnet, aber noch nicht offiziell eröffnet, da noch nicht alles vorhanden ist. Das war eine Ehre für uns. Noch mehr allerdings hat uns gefreut, dass er unsere Art der Darstellung und unsere Initiativen so lobte und sich so begeistert zeigte. Damit hatten wir nicht gerechnet. Man merkt sehr genau, ob ein „Weiter so“ nur ein Schulterklopfen ist oder aus ganzem Herzen kommt. Sonst hätte uns der Regierende Bürgermeister keine Hilfe angeboten. Auf Instagram schreibt sein Team: „Der Berlin Story Bunker im ehemaligen Reichsbahnbunker am Anhalter Bahnhof macht auf einzigartige Weise die Verbrechen der Nationalsozialisten, den Aufstieg Hitlers und das Ende im Führerbunker sichtbar. Auf mehr als 3.000 Quadratmetern vermittelt die Ausstellung „Hitler – wie konnte es geschehen“ eindrucksvoll historische Zusammenhänge. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner hat heute gemeinsam mit Museumsdirektor Enno Lenze und Kurator Wieland Giebel die Ausstellung besucht. Der Berlin Story Bunker leistet einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur und zeigt, wie entscheidend Aufklärung und Wissen im Kampf gegen Extremismus und Menschenfeindlichkeit sind.“

Kurz zuvor kam Julian Röpke vorbei, um sich das Ukraine-Museum anzusehen und über die Lage an der Front zu sprechen. Er ist leitender Redakteur für Sicherheitspolitik bei BILD, Chefredakteur des BILD-Lagezentrums Ukraine und einer der kompetentesten Journalisten zu diesem Thema. Er begibt sich regelmäßig selbst an die Front, in die gefährlichsten Gebiete.
Unmittelbar nach dem Besuch des Regierenden fuhr Enno Lenze nach Wilhelmshaven. Im vergangenen Jahr wurde er regelmäßig von der Bundeswehr eingeladen, um Vorträge zu halten. Der Schwerpunkt lag auf der Arbeit der Berlin Story an der ukrainischen Front. Wie ist die Lage? Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit der Regierung und den Streitkräften? Wir waren schon vor Beginn der Invasion im Donbas – und sind bis heute vor Ort.

„Auf Einladung des Kapitäns durfte ich die Fregatte Baden-Württemberg besuchen und einen ganzen Tag lang mit der Besatzung mitfahren. Es war beeindruckend zu sehen, wie hochprofessionell und engagiert diese Männer und Frauen ihre Arbeit verrichten. Jeder Einzelne ist exzellent ausgebildet, hochmotiviert und stets bereit, sich für unsere Sicherheit einzusetzen. Der Besuch hat mir gezeigt, dass wir uns im NATO-Verbund auf diese exzellenten Kräfte verlassen können, die uns effektiv verteidigen. Ihre Höflichkeit und ihr unerschütterlicher Einsatzwille machen sie zu einem Vorbild für unsere Marine und unterstreichen die Wichtigkeit ihrer Rolle in der heutigen Zeit.“
Ein Ort der Geschichte und des Gedenkens für internationale Besucher

Am Sonntag, dem 31. August 2025, kommt eine Gruppe von mehr als 50 Besuchern aus Israel in den Bunker. Damit sind es in diesem Sommer bereits über 1.000. Sie unternehmen jeweils eine mehrtägige Reise zu den Orten des Holocaust und des Nazi-Terrors. Zunächst konnten wir es kaum glauben, aber inzwischen wissen wir: Der Besuch des Bunkers ist der absolute Höhepunkt Ihrer Reise. Hier sehen Sie eine umfassende und ergreifende Ausstellung, die weit über akademisch-historische Darstellungen hinausgeht. Sie eröffnet Ihnen einen neuen Blick auf die Geschichte aus der Perspektive der Deutschen, aus der Sicht der Täter. Erst vor kurzem war Prof. Thomas Weber aus Aberdeen und von der Hoover Institution an der Stanford University hier. Seine Intensivtour „Hitler in ten days” führte von Braunau über Linz, Wien und München nach Nürnberg in den Bunker. Wir dachten, die würden gähnen, wenn sie am Ende hierherkommen und alles vorher gesehen haben. Im Gegenteil. Auch diese anspruchsvolle Gruppe gebildeter und welterfahrener Akademiker bestätigte uns, dass dies die beste Dokumentation zum Nationalsozialismus ist, die sie je gesehen haben.