

Neu im Berlin Story Verlag: Ein junger, militanter Kommunist wird 1937 von den Nationalsozialisten ins Konzentrationslager Buchenwald gebracht, nachdem er eine Gefängnisstrafe abgesessen hat. Karl Reimann organisiert den Widerstand mit und überlebt. Er schrieb seiner Lebensgefährtin und seiner Tochter mehr als hundert Briefe. Sein Sohn Charly Reimann gab sie Wieland Giebel zur Veröffentlichung. Natürlich wurden die Briefe zensiert. Total. Man muss also zwischen den Zeilen lesen und die Briefe mit den Ereignissen im KZ und in der Welt vergleichen. Das hat Bethan Griffiths als Herausgeberin übernommen, eine junge Historikerin aus Wales, die in Berlin lebt. Mehr zum Buch Lebenszeichen, das 174 Seiten hat und 19,99 kostet.

Kai Wegner, der Regierende Bürgermeister von Berlin, nimmt nach seinem Besuch im Berlin Story Bunker am 29. August 2025 genau zu diesem Thema Stellung: „Der Berlin Story Bunker macht auf einzigartige Weise die Verbrechen der Nationalsozialisten, den Aufstieg Hitlers und das Ende im Führerbunker sichtbar. Auf mehr als 3.000 Quadratmetern vermittelt die Ausstellung „Hitler – wie konnte es geschehen“ eindrucksvoll historische Zusammenhänge. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner hat heute gemeinsam mit Museumsdirektor Enno Lenze und Kurator Wieland Giebel die Ausstellung besucht. Der Berlin Story Bunker leistet einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur und zeigt, wie entscheidend Aufklärung und Wissen im Kampf gegen Extremismus und Menschenfeindlichkeit sind.

Volodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine, hat Bunkerdirektor Enno Lenze und Kurator Wieland Giebel als einzige Vertreter deutscher Unterstützungsgruppen nach Kyiv eingeladen. Insgesamt nahmen mehr als tausend Menschen aus 50 Nationen und von allen Kontinenten an diesem Treffen teil, dem National Prayer Breakfast. Wir trafen auch den ehemaligen Ministerpräsidenten und amtierenden Verteidigungsminister Denys Schmyhal. Enno Lenze blieb im Bunker, da er in der Woche zuvor wieder durch die Ukraine gereist war und Exponate für das entstehende Ukraine-Museum von der Front geholt hatte – siehe weiter unten. Auf Berlin Story News haben wir ausführlich über das Treffen mit Selenskyj berichtet.

Dieser Chip ist Teil der Ausbeute, die Enno Lenze mitgebracht hat. Ein weiteres Beispiel dafür, dass die Russen ihre Raketen zur Vernichtung der Ukraine nur dann starten können, wenn sie auf amerikanische Chips zurückgreifen können. Es handelt sich um Dual-Use-Güter, die auch im zivilen Bereich eingesetzt werden können. Wir und unsere Experten haben außerdem herausgefunden, dass der russische Geheimdienst in seinen Funkgeräten amerikanische Technik benutzen muss, da er sie sonst nicht bauen kann. Die Analyse der zahlreichen im Berlin Story Bunker ausgestellten Exponate von der Front finden Sie hier auf Berlin Story News in der Abteilung Know Your Enemy.

Den Kontakt zur Bundeswehr aufrechterhalten, in diesem Fall zur Marine. Enno Lenze wurde eingeladen, an einer Fahrt der Fregatte „Baden-Württemberg” teilzunehmen und mit der Mannschaft sowie den Offizieren zu sprechen. Er wird immer wieder gebeten, von seinen Erfahrungen in der Ukraine zu berichten. Dort ist er nahezu jeden Monat. Sein Bericht dazu hier auf Berlin Story News, weiter unten.

Götz Alys neues Werk „Wie konnte DAS geschehen?“ ist jetzt in der Buchhandlung im Bunker erhältlich. Das Buch ist derzeit auf Platz 1 der Amazon-Bestsellerliste „Deutsche Militärgeschichte”. Wir wurden immer wieder gefragt, warum es zur Dokumentation „Hitler – wie konnte ES geschehen” kein ausführliches Buch gibt. Das ist so viel Arbeit …
Götz Aly ist ein wegweisender Forscher und Autor zahlreicher Bücher zu diesem Thema. Er hat mehrere Jahre am Buch gearbeitet. Für uns ist dabei von Bedeutung, dass es ihm trotz der wissenschaftlichen Tiefe seiner Arbeiten gelingt, komplexe historische Zusammenhänge verständlich zu machen. Genau das versuchen wir in der Dokumentation im Bunker ebenfalls.
Mehr zu „Wie konnte das geschehen” gibt es auch wieder auf Berlin Story News, unserem täglichen Informationsdienst.
Der Berlin Story Bunker ist täglich (365 Tage) von 10 bis 19 Uhr geöffnet, letzter Einlass 17.30 Uhr. Der Eintritt beträgt 12 Euro, einschließlich AudioGuide in zwölf Sprachen (DE, EN, FR, IT, ES, NL, DK, RU, PT, PL, IL, UA). Berlin Story Bunker, Schöneberger Straße 23 A, 10963 Berlin
lenze@berlinstory.de —- giebel@berlinstory.de
Enno Lenze und Wieland Giebel
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