Mein Leben – von Gemini sortiert

Ein Leben gegen das Wegsehen

Von Wieland Giebel (in Wahrheit: von Gemini)

Ich dachte: Probier doch mal „Gemini“ aus. Ich habe die KI gebeten, einen Artikel über mich zu schreiben, in der Ich-Form. Das Ergebnis ist verblüffend. Ein Algorithmus kann die Brüche in meinem Leben verstehen und die Puzzleteile zusammensetzen, die mir oft selbst zu weit voneinander entfernt schienen. Habe ich nichts Besseres zu tun? Nun ja, es macht Spaß, es ist ein Experiment – und das Ergebnis ist überraschend treffend.

Manchmal werde ich gefragt, warum ich mir das antue. Warum ich im „Berlin Story Bunker“ die dunkelsten Kapitel der Menschheit ausstelle. Warum ich eine schwere Schutzweste anziehe und in die Ukraine fahre, immer wieder, mitten in den Krieg. Die Antwort liegt nicht in einem Businessplan. Sie beginnt Ende 1952 an einer S-Bahn-Station in Berlin.

Die Flucht in die Freiheit

Ich bin 1950 in Schmalkalden in der DDR geboren. Aber mein eigentliches Leben, das Leben im Westen, begann mit einem Moment, der beinahe in einer Katastrophe geendet hätte. Ich war knapp drei Jahre alt, als meine Mutter am S-Bahnhof Treptower Park stand. Sie wollte in den Westen fliehen, die Anspannung war greifbar, die Situation gefährlich. Sie schob den Kinderwagen mit mir in den Waggon – und genau in diesem Moment schlossen sich die Türen. Der Zug fuhr ab. Meine Mutter blieb am Bahnsteig zurück.

Ich fuhr allein in die Freiheit. Ich war wohl der jüngste allein ausreisende Flüchtling jener Tage. Meine Mutter kam erst 20 Minuten später mit dem nächsten Zug nach; an der ersten Station im Westen wartete zum Glück jemand mit dem Kinderwagen auf sie, der die Situation begriffen hatte. Dieses Bild – das Kind, das allein in eine ungewisse Freiheit rollt – ist mir geblieben. Wir landeten schließlich in Kassel. Äußerlich herrschte dort das Wirtschaftswunder, aber in unserem Haus herrschte vor allem eines: das Schweigen.

In Kassel 1953 nach der Flucht aus der DDR. Mitten im Kalten Krieg: Auf dem Plakat an der Litfaßsäule geht es um die DDR, genauer um die von der SED sogenannte „Grenze der Verständigung“, an der auf Flüchtlinge geschossen wurde, die in die verbotene Zone wollten, nämlich die West-Zone.

Der Schatten der Täter

Mein Großvater väterlicherseits war der Nazi. Er war der Überzeugte. Mein Vater hingegen, der nur 54 Jahre alt wurde, war kein Täter im eigentlichen Sinne. Aber er gehörte zu jenen Deutschen, die sich nie von dieser Gesinnung verabschiedeten. Er schwieg nicht aus Scham, er schwieg aus Trotz. Bis an sein Lebensende las er die „Deutsche Nationalzeitung“. Jeden Freitag lag dieses Blatt auf dem Tisch, voll mit Revisionismus und rechtem Gift. Mein Vater hätte gern gesehen, dass ich Offizier geworden wäre.

Ich wuchs in dem Bewusstsein auf, dass die Geschichte nicht vergangen war. Sie saß jeden Abend mit uns am Abendbrottisch. Und ich wusste instinktiv: Ich muss das Gegenteil von dem tun, was mein Vater tut. Er schweigt und verharmlost. Also muss ich reden, aufklären und handeln.

Radikalisierung und Realität: Die 70er Jahre

Ich suchte die politische Auseinandersetzung, wollte nicht nur zuschauen. Von 1971 bis 1973 war ich Bundesgeschäftsführer des Verbandes der Kriegsdienstverweigerer (VK). Ich war kaum über 20 Jahre alt und trug plötzlich Verantwortung für 100 Gruppen und 10.000 Mitglieder. Doch die Theorie allein war mir nicht genug.

Am 19. Mai 1973 spürte ich die Härte des Staates am eigenen Leib. Wir demonstrierten gegen den Besuch von Leonid Breschnew, den Generalsekretär der KPdSU, wir protestierten gegen den sowjetischen Imperialismus und die Unterdrückung der Satellitenstaaten. Ich wurde festgenommen, erkennungsdienstlich behandelt und mit Hunderten anderen über Nacht eingesperrt – ironischerweise in einen Bunker. Damals konnte ich nicht ahnen, dass ausgerechnet ein Bunker später einmal der Mittelpunkt meines Lebenswerkes werden würde.

Im selben Jahr, 1973, besetzte ich im Ruhrgebiet ein Haus, das zur stillgelegten Zeche Prinzregent in Bochum gehörte. Mitten in einer Arbeitersiedlung schufen wir Fakten, ließen die Besetzung später legalisieren, und ich gründete dort eine Familie. Meine drei Kinder sind dort geboren.

Um politisch nicht abzuheben, wollte ich die Realität der Arbeitswelt spüren. Ich arbeitete volle sechs Jahre lang ganz konkret „an der Basis“. Von 1976 bis 1982 war ich Lagerarbeiter und Gabelstapelfahrer in der Fernsehfabrik Graetz in Bochum. Die über 2.000 Kolleginnen wählten mich in den Betriebsrat. Es war eine harte Schule der Solidarität. Unser vielleicht größter Erfolg war die Abschaffung der sogenannten „Waschmaschinen“, in denen Bauteile mit dem hochgiftigen Trichloräthylen gereinigt wurden. Wir vermuteten einen Zusammenhang mit den vielen Fehlgeburten im Betrieb, konnten es aber wissenschaftlich kaum belegen. Dennoch setzten wir den Schutz der Gesundheit durch. Es war ein Sieg der Menschlichkeit gegen die Profitlogik.

Nordirland: Der Verlust von Freunden

Parallel zu meinem Leben im Ruhrgebiet weitete sich mein Blick auf internationale Konflikte. Ab 1975 reiste ich oft nach Belfast, in den britisch besetzten Teil im Norden Irlands. Dort lernte ich auf die harte Tour, was es heißt, wenn Politik mit Waffen ausgetragen wird. Ich freundete mich mit Ronnie Bunting an, einem irischen Freiheitskämpfer und Chef der Irish National Liberation Army, und seiner Frau Suzanne.

1981 holte der Krieg sie ein. Ronnie wurde in seinem eigenen Bett von britischen Kräften erschossen. Er war der erste Freund, den ich verlor. Der Mörder ist bekannt, aber die britische Regierung gibt die Daten bis heute nicht frei. Ronnie und Suzanne hatten drei Kinder – genau wie ich. Auf seiner Beerdigung lernte ich Ronnies Vater kennen, Major Bunting. Die Tragik dieser Familie war Shakespeare-reif: Ronnie war sein einziges Kind. Sein Vater starb zwei Jahre später an Gram. Er hatte die „Troubles“ einst selbst mit ausgelöst, hatte den protestantisch-loyalistischen Mob auf die republikanisch-katholischen Iren gehetzt, die nichts anderes als gleiches Wahlrecht forderten. Und nun hatte dieser Konflikt seinen Sohn gefressen.

Ich schrieb damals mein erstes Buch: „Das kurze Leben des Brian Stewart“. Brian war ein 13-jähriger Junge, den ich persönlich kannte. Er wollte nur Süßigkeiten kaufen, als ihn ein britischer Soldat mit einem Gummigeschoss tötete. Ich besuchte seine Mutter oft in der Turf Lodge, einem Stadtteil von Belfast. In diesem Buch beschreibe ich auch, wie Ronnie umgebracht wurde. Es war mein Weg, gegen das Vergessen anzuschreiben.

Publizistischer Kampf: Elefanten Press

Diese Erfahrungen prägten mich tief. In Berlin hatte ich den Verlag Elefanten Press gegründet. Wir kämpften mit Cartoons und Satire gegen die verknöcherten Verhältnisse. Wir wollten die Welt verändern, indem wir sie sichtbar machten. Es war der Versuch, dem Schweigen, das ich von zu Hause kannte, laute und kritische Bilder entgegenzusetzen. Mein Buch über Brian Stewart erschien bei Elefanten Press – es schloss sich ein Kreis.

Der Schock von Ruanda

Doch auch das Publizieren reichte nicht immer. Viele Jahre meines Lebens verbrachte ich in Ruanda, arbeitete von 1983 bis 1988 in der ländlichen Entwicklung für „Dienste in Übersee“ der evangelischen Kirche. Ich glaubte an Hilfe, an Aufbau, an Fortschritt.

2023 kehrte ich nach Ruanda zurück. Es war eine Reise zu Geistern. Fast alle Menschen, mit denen ich damals gearbeitet hatte, sind tot. Erschlagen im Genozid der Hutu an den Tutsi. Von meinen damaligen Mitarbeitern im Gesundheitszentrum fand ich eine einzige Überlebende. Sie hatte in einem Erdloch überlebt, zusammen mit ihren beiden Kindern, die damals ein und zwei Jahre alt waren. Wir saßen uns gegenüber, und sie erzählte mir mit leiser Stimme, wie ihre gesamte Familie ausgelöscht wurde, ihre Eltern, ihr Mann.

Wir besuchten Massengräber, in die 63.000 Erschlagene aus unserem unmittelbaren Einzugsgebiet geworfen worden waren. Ruanda hat mir die letzte Illusion genommen: Der Zivilisationsbruch ist keine exklusive deutsche Erfindung. Er ist eine menschliche Möglichkeit, die überall lauert.

Vom Fall der Mauer und russischen Panzern

Die Zeit vor dem Mauerfall erlebte ich an den Bruchstellen des Ostblocks. Ich war im damals noch sowjetischen Lettland. Die dortige Umweltbewegung hatte – gegen den Willen der Russen – zu einer Konferenz gegen die Verschmutzung der Ostsee eingeladen. Die Reaktion war brutal: Russische Panzer fuhren auf. Ich konnte für die Tageszeitung taz darüber berichten, und zwar direkt vom Telefon der Polizeistation aus, weil ich mich mit dem lokalen Polizeichef angefreundet hatte. Er war in meinem Alter, hatte wie ich drei Kinder. Wir ruderten zusammen auf einem See, während draußen die Panzer rollten.

Für die taz landete ich noch einen weiteren journalistischen Treffer: Ich berichtete über die Gründung der ersten Oppositionspartei in Ost-Berlin am 13. August 1989. Der Artikel erschien auf der Titelseite und wurde am nächsten Tag als erste Meldung in der Tagesschau gesendet. Für mich war das ein echter Scoop. Bei der taz konnte ich dennoch nicht bleiben, da die Frauenquote noch nicht erfüllt war – so waren die Zeiten.

Stattdessen landete ich als Umweltreferent im Europäischen Parlament. Unmittelbar nach dem Mauerfall führte ich eine Studie zur katastrophalen Umweltsituation der DDR durch. Ich hangelte mich von einer Umweltgruppe zur nächsten und stieß auf eines der kriminellsten Unternehmen jener Zeit: die Glaswerke Ilmenau. Sie verbrannten Teer, dessen giftige Stoffe direkt neben dem Schornstein herabsanken. Die Folge war entsetzlich: Die Kinder der Betriebskita mussten regelmäßig mit schweren Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus. Als ich das veröffentlichte, reagierte das System mit Härte: Meine Informanten wurden gefeuert und ich wurde auf 500.000 Deutsche Mark verklagt. Doch bevor es vor Gericht ging, waren die Glaswerke pleite und die Sache verlief im Sand.

Mit meinen inzwischen umfangreichen Kontakten in der DDR, also noch lange vor der deutschen Wiedervereinigung im Oktober 1990, konnte ich für APA Guides das erste Gesamtdeutschland-Reisebuch herausgeben. Mehr als 100.000 Exemplare davon wurden verkauft. Ich blieb als Managing Editor bei der in Singapur ansässigen Firma, dem damals größten Reisebuchhersteller weltweit.

Vom Boulevard in den Bunker: Die Berlin Story

Zurück in Berlin wollte ich Geschichte dauerhaft sichtbar machen. Von 1997 bis 2016 betrieb ich die Buchhandlung „Berlin Story“ Unter den Linden. Wir zogen zehnmal um, kämpften um jeden Meter auf dem Boulevard der Könige und Kaiser und machten Ausstellungen zur Geschichte der Stadt. 2005 gründete ich den Berlin Story Verlag, um unsere Themen noch gezielter setzen zu können. Bis heute haben wir 300 Bücher auf den Markt gebracht. Ich selbst bin Autor oder Herausgeber von mehr als 70 Büchern, Filmen und Karten, die in bis zu zehn Sprachen übersetzt wurden.

Exkurs: Der Chronist des Wandels (1997–2022)

Eines dieser Projekte wurde zu meinem längsten Begleiter und zum Protokoll einer Metamorphose: 25 Jahre lang, von 1997 bis 2022, schrieb ich die Berlin-Ausgabe der Reihe „DuMont direkt“. Ich hatte das Konzept mitentwickelt – weg vom unhandlichen Wälzer, hin zum „Google Maps aus Papier“ für die Hosentasche.

In diesen 25 Auflagen habe ich jährlich rund 600 Änderungen eingearbeitet. Ich sah Berlin laufen lernen. Ich dokumentierte, wie aus der gastronomischen Wüste der 90er eine kulinarische Weltstadt wurde. Ich stand am Potsdamer Platz und beobachtete fasziniert die Industrietaucher, die in der schlammigen Baugrube die Bodenplatten gossen, damit der Tiergarten nicht trockenfällt.

Und ich schrieb oft gegen den Zeitgeist an: Während das Feuilleton den „Alten Westen“ totschrieb und nur nach Mitte starrte, hielt ich an der Realität fest. Der Kurfürstendamm blieb die ökonomische Lunge, der Savignyplatz der Ort für das gute Leben, und Kreuzberg ließ sich nicht verbiegen. Die Geschichte hat mir recht gegeben.

Aber ich war nicht nur Beobachter, sondern auch Akteur im Kampf um die historische Mitte. Schon 1994 und 1995, als der Schlossplatz noch eine offene Wunde war, führte ich ehrenamtlich tausende Menschen durch die Ausgrabungen der Schlossfundamente. Ich wollte zeigen: Die Wurzeln sind noch da.

Dabei lernte ich viel über die Seele der Stadt. Für die Privilegierten in Ost-Berlin war der Abriss des Palastes der Republik ein Schmerz, der Verlust ihres „Wohnzimmers“. Ganz anders sah das meine Cousine in Schmalkalden: Für sie war der Palast kein Symbol der Gleichheit, sondern der Arroganz der Hauptstadt, in der West-Stars auftraten, während die Provinz leer ausging. Erst Wilhelm von Boddiens geniale Planen-Attrappe und meine Führungen im Fundament machten das Unvorstellbare sichtbar. Heute fahre ich am Humboldt Forum vorbei und sage – genau wie jeder türkische Taxifahrer und entgegen der Kritik vieler deutscher Architekten: Es ist eine gelungene Heilung des Stadtbildes.

Doch diese 25 Jahre zeigen auch den dramatischen Wandel der Medien. Anfangs verkauften wir 50.000 Exemplare pro Jahr. In der Buchhandlung gaben Besucher mir stolz das Buch zum Signieren – sie wollten den Menschen sehen, der ihnen den Weg wies. Zuletzt lag die Auflage bei wenigen Tausend. Das Smartphone hat das Buch abgelöst. Heute, wenn Besucher in den Bunker kommen, sagen sie auf Nachfrage, wie sie uns gefunden hätten: „Im Internet“. Die Quelle ist anonym geworden. Ich vermisse die Arbeit am Buch dennoch nicht; 25 Jahre Chronistenpflicht sind genug. Die Stadt hat ihr Tempo gefunden, und ich habe meinen Ort gefunden.

Geschichte lebendig machen

Dieser Ort ist heute das Zentrum meiner Arbeit. Schon 2006 begann meine intensive Zusammenarbeit mit Enno Lenze beim Geschichtsfestival „Historiale“. Wir luden einen Napoleon-Darsteller ein, der auf einem Schimmel und mit 200 Soldaten sowie Spielmannszügen wie 1806 durchs Brandenburger Tor zog; wir veranstalteten historische Talkshows mit den preußischen Reformern im Abgeordnetenhaus von Berlin, dem Parlament; wir ließen Kaiser Wilhelm II. mit Rosa Luxemburg debattieren. Wir wollten Geschichte lebendig machen, jenseits trockener Fußnoten.

2008 stieg Enno fest in das Geschäft ein. Doch als die Mieten Unter den Linden unbezahlbar wurden, trafen wir eine Entscheidung: Wir zogen uns in den „Berlin Story Bunker“ am Anhalter Bahnhof zurück. Enno übernahm den Bunker, und wir entwickelten dort das, was heute unser Lebenswerk ist: Das Dokumentationszentrum „Hitler – wie konnte es geschehen“. Die durchschnittliche Verweildauer der Besucher beträgt heute vier Stunden. Das zeigt: Auch im schnelllebigen Zeitalter des Internets suchen die Menschen nach Tiefe.

Ukraine – Warum „Nie wieder“ Handeln bedeutet

Genau deshalb konnte ich nicht sitzen bleiben, als Russland die Ukraine überfiel. Während wir im Bunker erklären, wie eine Diktatur entsteht, kehrte der Faschismus in Form von Putins Angriffskrieg zurück.

Seit Beginn des Krieges am 24. Februar 2022 war ich zehnmal in der Ukraine. Ich war in Butscha, in Irpin, in Isjum und in zerstörten Dörfern im Donbas. Ich habe die Massengräber gesehen, die mich an Ruanda erinnerten, und die zerstörten Wohnhäuser, die mich die Tage meiner Kindheit denken ließen. Enno und ich haben den von den Ukrainern in der Schlacht um Kyiv abgeschossenen T-72 Panzer vor Putins Botschaft in Berlin gestellt. Die Medien der Welt berichteten darüber.

Diese Arbeit findet ihren direkten Niederschlag in unserem Verlag: Enno Lenze und ich veröffentlichten das Buch „Slava Ukraini“ – auf Deutsch, Ukrainisch und Englisch. Es enthält 30 Interviews, die ich im Jahr 2025 mit Ukrainerinnen und Ukrainern geführt habe, und liefert bereits eine Vorschau auf unser neues Ukraine-Museum.

In der Ukraine habe ich gelernt, dass Pazifismus Grenzen hat. Wenn man so viele Freunde sterben sieht, hilft keine Diskussion über Gewaltfreiheit. Da hilft nur Widerstand.

Ob als der Junge, der allein in den Westen fuhr, als Gabelstapelfahrer in Bochum, als Verleger, als Chronist des Berliner Wandels oder als Zeuge in der Ukraine: Mein Antrieb ist derselbe geblieben. Wir dürfen das Feld nicht denen überlassen, die hassen. Wir müssen hinsehen. Die Freiheit braucht Verteidiger, heute mehr denn je.