HOSTOMEL Drei alte Frauen im Containerdorf, zusammen ausgebombt

Am 24. April 2026 um 13:30 Uhr treffe ich in Kozhytska nahe Hostomel bei Kyiv zusammen mit dem Journalisten und Übersetzer Grygorii Palii drei ältere Frauen in einem Containerdorf. Sie wohnten im gleichen Haus und wurden gemeinsam ausgebombt.

37 Tage lang harrte Liuba im Keller der Militärsiedlung von Hostomel aus. Zwischen Bombenhagel, Besatzung und der Angst um ihren Sohn Slawik erlebte sie das Grauen des Krieges – aber auch die unschätzbare Kraft nachbarschaftlichen Zusammenhalts. Ein erschütterndes Protokoll über Mut und das nackte Überleben.

Frage: Sagen Sie bitte, wie schreibt man Ihren Nachnamen richtig mit lateinischen Buchstaben?

Liuba: Mudrenko Ljubow Petriwna.

Erklärung: Die Frage ist nicht irgendwie komisch. Es gibt häufig mehrere Möglichkeiten der Transkription. Richtig ist besser.

Frage: Sie sind Bewohnerin von Hostomel?

Liuba: Ja, aus der Militärsiedlung. Ich habe dort 37 Tage im Keller verbracht.

Frage: Können Sie sich an diesen ersten Tag des Krieges erinnern?

Liuba: Natürlich. Es ist wie heute, wie man so schön sagt. Bitte entschuldigen Sie, dass ich Russisch spreche, es fällt mir leichter, weil ich wirklich Russin bin. Und was auch immer passiert sein mag, ich bin stolz auf meine Herkunft. Aber diese Verwandten von mir, die dort geblieben sind… schon im Juli 2022 hörte der Kontakt auf. Also, fangen wir von vorne an.

1. Der Morgen des 24. Februar: „Sascha, Krieg!“

Der Schrecken begann an einem ganz normalen Morgen gegen sechs Uhr durch einen Telefonanruf. Mich hat eine Nachbarin aus dem Nachbarhaus geweckt, gegen 6 Uhr morgens. Ja, am Telefon. Sie wohnte gegenüber von mir in der Nummer 12. Jetzt gibt es sie nicht mehr. Letztes Jahr habe ich sie begraben. Sie ruft an: ‚Sascha, Krieg!‘ Ich sage: ‚Herrgott, Mascha, ist das dein Ernst?‘ Da hörst du es schon, sie bombardieren. Und ich hörte, da war ein Bumm. Und das haben sie vollständig zerbombt, das Kesselhaus, drei Häuser von unserem entfernt. Ja, ja. Es wurde gesprengt.“

Frau Chotijewas jüngerer Sohn, Slawik, war ein Veteran der ukrainischen Anti-Terror-Operation (ATO) im Donbass. Er litt an einer schweren Krebserkrankung im Hals, die von den Ärzten lange Zeit fälschlicherweise nur für eine chronische Angina gehalten worden war. Trotz seiner fortgeschrittenen Krankheit und der Tatsache, dass er kaum noch eine Stimme besaß, reagierte er sofort und rannte zu seinen alten Kameraden in der Militärstadt.

Währenddessen näherte sich die Situation dem Mittag, und am Himmel tauchten die ersten russischen Hubschrauber auf. Die Neugier der alten Frau war jedoch größer als die Angst:

Slawik kommt angerannt: ‚Mama, setz dich zwischen zwei Wände. Nur hier!‘ Aber die Mama ist ja neugierig. Ich schaue raus. Und dann schaue ich, und das sind ja gar nicht unsere Jungs, die da herumrennen. Weiße. Unsere waren gelb und blau. Ich schaue, und dort brennt es schon, es steigt schon Rauch auf.“

Es war der nahegelegene Flugplatz, auf dem die legendäre „Mrija“, das größte Frachtflugzeug der Welt, in Flammen aufging. Um drei Uhr nachmittags organisierte Slawik eine Fluchtmöglichkeit für seine Mutter. Eine ehemalige Mitschülerin von ihm nahm Frau Chotijewa und ihre eigene Mutter im Auto mit. Slawik beruhigte sie noch: „Nimm nicht viel Kleidung mit, in zwei Tagen werden unsere Jungs die Russen nicht mehr durchlassen.“ Es sollte 42 Tage dauern, bis sie ihren Sohn wiedersehen würde.

2. Zuflucht in Babynzi: Überleben im Schuppen

Die Flucht führte Frau Chotijewa schließlich nach Babynzi in der Nähe von Borodjanka. Dort kam sie gemeinsam mit ihrer Familie in einer winzigen, provisorischen Hütte auf einem Datscha-Grundstück unter. Vier Erwachsene – später kam noch ein fünfter hinzu –, vier Hunde und ein ganz besonderer Gefährte teilten sich den engen Raum:

In dieser Hütte lebte ein Wolf – oder zumindest zur Hälfte Wolf, zur Hälfte Hund. Aber wir haben uns mit ihm angefreundet. Und das Bemerkenswerte ist: Nur dank diesem Schuppen haben wir überlebt. Direkt vor unseren Augen spielte sich alles ab. Es gab hier sogar Tanketten [kleine Kettenfahrzeuge]. Russische? Ja, genau, von ihren Leuten. Direkt hier, neben diesem Busch, hatten sie eine versteckt – die allerkleinste von allen.“

Die Konfrontation: „Begreifst du überhaupt, was du tust?“

Am 27. oder 28. Februar schossen ukrainische Kräfte direkt vor den Augen der Bewohner einen russischen Hubschrauber ab. Am nächsten Tag tauchte plötzlich ein russischer Soldat an der Hütte auf und suchte nach Antworten:

Am nächsten Tag kam einer von ihren Soldaten an: ‚Wo kommt denn hier ein Hubschrauber her? Wer hat den abgeschossen? Wer ist schuld daran?‘ Ich antwortete: ‚Den haben Ihre Leute gestern hier „gelandet“.‘ – ‚Kann nicht sein, das wüsste ich. Und wo kann man hier mit dem Panzer durchkommen?‘ – ‚Fahr durch, wo Platz ist. Diese Straße dort ist die einzige.‘ – ‚Nein, ich will nicht auf so einer Straße fahren. Bei euch ist ja alles asphaltiert!‘

Ich sagte: ‚Hör mal, Junge, woher kommst du eigentlich?‘ Er erwiderte: ‚Oma, was geht dich das an? Soll ich dir etwa das ganze militärische Geheimnis verraten?‘ Ich sagte: ‚Nein, dein militärisches Geheimnis brauchst du mir nicht zu erzählen. Ich frage mich nur, wie du hier in der Ukraine gelandet bist. Woher kommst du?‘ – ‚Aus dem Ural.‘ Ich fragte: ‚Und aus welchem verrückten Grund bist du hierhergekommen?‘

Er starrte mich an, glotzte mich regelrecht an: ‚Sag mal, Oma, bist du etwa Russin?‘ Ich erwiderte: ‚Na und? Selbst wenn ich Russin bin! Ich verstehe auch Ukrainisch. Du kannst mit mir auf Englisch sprechen, du kannst auf Deutsch sprechen – ich habe fünf Jahre in Deutschland gelebt. Aber du, frage ich dich, begreifst du überhaupt, was du hier tust?‘ Es war ein Segen, dass er allein war. Und dass ich so kämpferisch aufgetreten bin.“

Liuba: Ich habe im 4. Stockwerk gewohnt. Auf beiden Fotos sieht man, wie mein Bett 2 Stockwerke tiefer gelandet ist.

Eine verängstigte Nachbarin zog Frau Chotijewa schließlich hastig weg, um Schlimmeres zu verhindern, während die anderen Anwohner sich weiterhin schockiert in ihren Häusern verschanzten.

3. Die Jagd auf ATO-Veteranen: Wie Nachbarn Slawik retteten

Die Todeslisten der Besatzer

Während die Mutter im nahegelegenen Babynzi um das Leben ihrer Familie bangte, spielte sich in Hostomel ein existenzielles Drama um ihren krebskranken Sohn Slawik ab. Die russischen Truppen rückten nicht blind vor – sie führten präzise Namenslisten mit sich, um gezielt Jagd auf ukrainische Patrioten zu machen:

Sie traten sofort die Tür ein und stürmten unsere Wohnung. Sie hatten Listen dabei – exakte Listen unserer ATO-Kämpfer und Militärs. Schon am nächsten Tag nach ihrem Einmarsch waren sie in unserer Wohnung. Wenn man in Slawiks Zimmer ging, sah man dort sofort die ukrainische Flagge, Inschriften, Fotos. Seine Medaillen, Auszeichnungen, die Ehrenurkunde des Präsidenten… alles wurde von ihnen verbrannt.“

Der Terror im Keller: Ein stummer Kampf ums Überleben

Slawik selbst hatte sich im Keller des Hauses verschanzt. Als tschetschenische Einheiten den Zufluchtsort stürmten, reagierten die verängstigten Nachbarn geistesgegenwärtig. Ein stämmiger Nachbar namens Sascha, von Frau Chotijewa liebevoll „Kolobok“ (Hefekloß) genannt, drückte den schutzlosen Slawik tief in eine finstere Ecke, um ihn vor den Blicken der Soldaten zu verbergen:

Sie kamen mit der Liste herein und herrschten uns an: ‚Wo ist dieser Verletzte hier?‘ Die ersten, die den Keller stürmten, waren Tschetschenen. Sie lasen den Vornamen und den Nachnamen vor – sie wussten absolut alles. ‚Er ist ein ATO-Kämpfer!‘, schrien sie. ‚So jemand lebt hier nicht‘, antworteten die Nachbarn und drängten sich alle schützend zusammen.

Saschka drückte Slawik währenddessen nur noch fester in die Ecke. Noch fester. Doch Slawik litt an Krebs im Halsbereich, er hatte überhaupt keine Stimme mehr, nur noch ein raues, heiseres Krächzen. Vor akuter Atemnot fluchte Slawik Sascha leise an, weil dieser ihn in der Ecke fast erdrückte. Ein Soldat dachte, das Fluchen gelte ihm, verpasste einem der anderen Nachbarn eine heftige Ohrfeige und herrschte die Gruppe an: ‚Und warum sucht ihr ihn dann, wenn er nicht hier ist?‘ – ‚Er ist schon vor langer, langer Zeit abgehauen!‘“

Um den schmerzerfüllten Slawik zu schützen, der wegen seiner Krebserkrankung ohnehin kein klares Wort herausbrachte, täuschte der mutige Sascha geistesgegenwärtig ebenfalls extreme Halsschmerzen und Heiserkeit vor, um die Aufmerksamkeit der Soldaten von dem eigentlichen Gesuchten abzulenken.

Die tschetschenischen Soldaten schlugen daraufhin brutal auf Sascha ein, ließen die gepeinigte Gruppe im Keller aber schließlich in dem Glauben zurück, der gesuchte ATO-Veteran sei tatsächlich längst geflohen. Slawik überlebte das Martyrium und entkam später durch ein winziges Kellerfenster in Sicherheit.

4. Tschetschenen vs. Russen: Plov und vorgehaltene Waffen

In den Erzählungen von Frau Chotijewa und den Kellerinsassen zeigt sich eine bemerkenswerte, fast paradoxe Differenzierung zwischen den verschiedenen Besatzertruppen. Die tschetschenischen Kadyrow-Leute zeigten im Alltag überraschende Akte der Menschlichkeit, während die regulären russischen Soldaten pure Härte demonstrierten.

  • Milch für ein Neugeborenes: Als im belagerten Keller ein kleines Mädchen zur Welt kam und die schockierte Mutter keine Muttermilch mehr produzieren konnte, besorgten tschetschenische Kämpfer eigenständig Milch bei Zivilisten aus dem Nachbardorf Osera.
  • Das Plov-Essen: „Ich stellte aus dem Keller fest, dass sie sehr leckeres Plov machten. Ich komme rein, da heißt es: ‚Oma, willst du Plov?‘ Und ich sage: ‚Natürlich will ich. Nur, sage ich, für mich ohne Fleisch.‘ Meine Zähne hatte ich herausgenommen, sie waren in einem Gläschen im Haus. Ich dachte nicht, dass unser Haus abbrennen würde.“
  • Die russische Kälte: Als die Tschetschenen abzogen und reguläre russische Soldaten übernahmen, änderte sich das Klima radikal. Sie bedrohten die alte Frau direkt an ihrer Wohnungstür: „Ich gehe hin, und jener sagt, so eine automatische Waffe auf mich gerichtet. Sagt: ‚Nun, schieß. Schieß, sage ich, warum schießt du nicht? Ich gehe in meine Wohnung.‘ Die Tschetschenen ließen mich rein und haben nichts mitgenommen.“

 

5. Die unglaubliche Flucht der Nachbarin Mascha

Eine fast filmreife Anekdote betrifft die 79-jährige Nachbarin Mascha, die Ehefrau eines ehemaligen Offiziers. Als Hostomel bombardiert wurde und ihr Haus ein riesiges Loch davontrug, beschloss sie, zu Fuß zu ihrer Datscha nach Dymer zu fliehen. Sie wählte den Weg entlang der Bahngleise durch die Felder, um den Panzern zu entgehen.

Plötzlich fährt ein Panzer vor. ‚Oma, wohin gehst du?‘ – ‚Wohin kann ich schon gehen, Söhnchen? Nach Hause. Nach Hause.‘ Sie hatte aus zwei Stöcken ein Kreuz gebildet, das sie vor sich hertrug. Ich sage: ‚Mascha, und wie hast du es geschafft, das zu halten?‘ Sie sagt: ‚Ich weiß es selbst nicht. Aber ich habe es geschafft. Ich machte einfach dieses Kreuz. Und der Panzer eskortierte mich.‘ Ein russischer Panzer? ‚Ja. Fuhr einfach hinter ihr her. Langsam und alles. Prüfte, wohin ich gehe.‘ Ich sage: ‚Mascha, und dann?‘ Es sind nämlich einige Kilometer. ‚Er hat mich fast bis zur Datscha gebracht. Das heißt, eskortiert. Fragt dort irgendwas. Und ich tue so, als ob ich taub wäre. Ich sage: ‚Oh Söhnchen, auf dem Ohr taub.‘ “

Direkt vor der Datscha wurde sie schließlich von einem russischen Konvoi gestoppt. Die Soldaten staunten fassungslos: „Oma, wohin gehst du? Durch welches Wunder bist du bis zu den Häusern gekommen, hm? “ Mascha antwortete nur: „Ich weiß nicht.“

 

Die Geschichte der dritten Frau, „Oma Galja“, 91 Jahre alt

6. Historischer Rückblick: Ruinen in Dresden und korrupte Politiker

Für Frau Chotijewa schließt sich mit diesem Krieg ein tragischer Lebenskreis. Ihre eigene Kindheit im Zweiten Weltkrieg war von unvorstellbarem Leid geprägt: Die Faschisten erschossen ihre Mutter, ihre Großmutter wurde von den Nationalgardisten wegen angeblicher Partisanenunterstützung lebendig verbrannt. Ihr Vater fiel 1944 an der Front. Sie wuchs als Analphabetin auf und durfte nur fünf Klassen der Schule besuchen.

In den 1960er Jahren reiste sie nach DDR, um das Grab ihrer Mutter zu suchen. Sie fand Arbeit im sowjetischen Militärlazarett in Karl-Marx-Stadt und später in Dresden.

Wir waren im Neuen Dresden, und auf der anderen Seite der Elbe war das Alte Dresden. Dort waren reine Ruinen. Dort gibt es ja die Gemäldegalerie und die Elbe.“ Damals, als Sie dort waren, waren da noch Ruinen in der Galerie? „Ja, ja. In den 1960er Jahren. Und der Krieg endete im Jahr 1945. Wie viele Jahre sind schon vergangen? Nichts wurde gebaut.“

Dort pflanzte sie bei einem freiwilligen Arbeitseinsatz (Subbotnik) eine kleine Birke. Als sie nach acht Jahren Dienst in der Infektionsabteilung die DDR verließ, reichte der Baum bereits bis in den zweiten Stock. Sie heiratete einen Russen aus Kursk und brachte 1962 ihren Sohn in Deutschland zur Welt.

Zurück in der modernen Ukraine blickt sie mit unendlicher Bitterkeit auf die politische Führung der vergangenen Jahrzehnte, insbesondere auf die ehemaligen Präsidenten Krawtschuk und Kutschma, denen sie die Schuld an der heutigen Misere und ihrer persönlichen Armut gibt:

Wenigstens einen Präsidenten. Genau diesen Krawtschuk. Er hat schon die ganze Wohnung ausgeraubt, das Geld, das wir auf den Sparbüchern hatten. Er hat alles weggenommen. Ich bin jetzt ohne Wohnungen geblieben, ohne Geld, ohne alles. Warum hat man das alles an Waffen diesem Diktator abgegeben? Warum hat er die Kolchosen auseinandergetrieben, Kutschma? In drei Bezirken wird das Land nicht bestellt. Und das Brot wird mit jedem Tag teurer. Und was für Ernten hatten wir? Tschernosjom. Es gibt keinen Herrn.“

7. Das bittere Fazit: „Zehnmal schlimmer“

Am Ende des Gesprächs zieht Tanta Galya, eine 91-jährige Zeitzeugin, einen vernichtenden Vergleich zwischen dem brutalen Vernichtungskrieg von heute und ihren Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg:

Jener war ein leichterer Krieg. So etwas haben sie nicht gemacht. Dörfer haben sie nicht ausgelöscht. Sie nahmen Partisanen, verbrannten sie dort. Nun, dass sie so Dörfer vernichteten? Nein. Die Dörfer standen noch, aber jetzt vernichten sie ja Dörfer. Dieser Krieg ist schlimmer. Zehnmal schlimmer, als jener Krieg war. Hier verloren sie die Eltern. Nun, jetzt gehen Familien verloren, kleine Kinder. Er schaut ja auf gar nichts. Oder er hat kein Herz. Ich weiß schon nicht, was das ist. Er verschont Dörfer nicht. Das ist irgendeine Ausgeburt.“

Heute besitzt Frau Chotijewa nichts mehr außer den Kleidern, die sie am Leib trägt. Ihr geliebtes Haus in Hostomel brannte bis auf die Grundmauern nieder, nur ihr alter Erdkeller und die Garage blieben übrig. Ihr Sohn Slawik verstarb im vergangenen Jahr an den Folgen seiner Krebserkrankung. Sie selbst verbringt ihre Tage oft isoliert in einem Zimmer im sechsten Stock bei ihrer Tochter in Kiew. Da bei Luftalarm der Fahrstuhl abgeschaltet wird, kann sie die Wohnung nicht mehr verlassen. Sie sitzt am Fernseher, blickt auf die Nachrichten und wartet auf ein Wunder, das nicht zu kommen scheint.