HOSTOMEL IRPIN General „Philosoph“ des militärischen Geheimdiensts HUR

Der Deal mit dem General des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR war: kein Foto. Aber die Sneaker? Okay! Am 28. April 2026 hatte ich das Privileg, mit dem „Philosophen“ über den Flughafen Hostomel und die Schlacht um Irpin zu sprechen. Er war vor Ort und verteidigte mit der Waffe in der Hand seine Kinder und seine Frau. Ein brisantes und sehr persönliches Interview. 

Dieses Interview ist Teil einer Serie in Berlin Story News über den Beginn der russischen Vollinvasion.

Schon als ich vor dem Tor der Zentrale des Militärischen Geheimdienstes der Ukraine stand, HUR, kam einer auf mich zu und wollte wissen, was ich hier herumlungere. Das kann ich auf Ukrainisch erklären: Ich mache Bücher, Videos und bin Kurator des Ukraine Museums im Berlin Story Bunker. Ein kritischer, zweifelnder Blick: „Und wen wollen Sie treffen?“ Auch diese Antwort kann ich auf Ukrainisch: „Bes Ponjattja.“ – Keine Ahnung. Zum Glück kam in diesem Moment Grygorii Palii, der Journalist und Übersetzer, ohne den ich aufgeschmissen gewesen wäre. In keinem Knast, in dem ich war, waren die Tore so gesichert wie hier. Eine Mitarbeiterin schleuste uns durch und brachte uns in den Besprechungsraum. Ja, natürlich, keine Fotos. Aber am Ende eben doch: ein Deal – die Sneaker des Generals.

KYIV – In den geheimen Zirkeln des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR ist er eine Legende. Sein Rufname ist „Philosoph“. Er ist General und Träger des Titels „Held der Ukraine“. Doch wer ein hochglanzpoliertes Interview erwartet, irrt. Der „Philosoph“ ist ein Mann der Front. Während andere Generäle in Bunkern Karten studierten, lag er mit dem Scharfschützengewehr im Dreck von Hostomel und Moschtschun.

In einem exklusiven Gespräch am 28. April 2026 mit Wieland Giebel für Berlin Story News blickt er zurück auf die Stunden, in denen die Existenz der Ukraine am seidenen Faden hing.

 

HUR Agent beim Interview. KI-Bild zum Schutz der Identität.
HUR Agent beim Interview. KI-Bild zum Schutz der Identität. In Wirklichkeit waren wir, Grygorii Palii und ich, in einem Besprechungszimmer der Zentrale des militärischen Geheimdienstes.

„Wir wussten es“: Der 16. Februar und das Dilemma der Macht

Das Gespräch beginnt mit einer Klarstellung zur Arbeit des Geheimdienstes vor der Invasion. Entgegen mancher politischer Darstellung war der HUR im Bilde.

„Der HUR hatte eine ganz klare Position zum Beginn der Kampfhandlungen“, erklärt der Philosoph. „Als die Vertreter der USA am 16. Februar offiziell erklärten, dass ein Angriff möglich sei, teilten wir diese Position vollkommen. Wir bereiteten uns vor. Wir wussten nur nicht genau, welcher Tag nach dem 16. der Punkt für Putins endgültige Entscheidung sein würde.“

Er beschreibt das mörderische Dilemma der ukrainischen Führung in jenen Tagen: „Auf der einen Seite galt es, Panik zu vermeiden und Putin nicht durch eigene Aktionen zu provozieren. Alle hofften bis zuletzt, dass er die Entscheidung zur großangelegten Invasion doch nicht treffen würde. Hätten wir früher und mutiger reagiert? Sicherlich. Das hätte uns das Abwehren der Angriffe erleichtert. Aber das Ausmaß der Vorbereitung, das wir unter diesen Umständen leisteten, zeigt die Kraft unserer Nation.“

 

Hostomel: Der erste Kampf im Morgengrauen

Reste der AN-225 in Hostomel Flughafen (2024)
Reste der AN-225 in Hostomel Flughafen (2024)

Für den Philosophen begann der Krieg nicht im Fernsehen, sondern auf dem Rollfeld. Da der HUR damals noch keine großen regulären Infanterie-Einheiten für den Objektschutz hatte, sprangen die Spezialisten des Geheimdienstes ein, um der Nationalgarde zu helfen.

„Ich persönlich habe mit meinen Jungs, mit meiner Gruppe, den ersten Kampf am Morgen des 24. Februar genau dort aufgenommen – im Flughafen Hostomel.“

Es war der Beginn einer Schlacht, die das Schicksal der Hauptstadt entscheiden sollte. Er beschreibt die russische Elite, die dort landete, als hochprofessionell, aber starr. Er hingegen setzt auf das, was er die ukrainische „Subjektivität“ nennt: Die Fähigkeit des Einzelnen, Verantwortung zu übernehmen, wenn die Befehlskette reißt.

Warum ein General im Schützengraben liegt

Eine der drängendsten Fragen an den Philosophen ist, warum er – ein hochrangiger Offizier – seine strategische Position verließ, um persönlich zu kämpfen. Seine Antwort ist bescheiden, aber bestimmt:

„Für die Menschen war es schwer zu erklären, warum ein Offizier im Rang eines Oberst [sein damaliger Rang] in den vordersten Schützengräben steht und die Verteidigung direkt leitet. Aber es war notwendig. Ich musste die Infanterie halten, ich musste Spezialgruppen reorganisieren und sie dazu bringen, verlorene Positionen zurückzuerobern. Es war ein Moment, in dem die physische Präsenz eines Kommandeurs an vorderster Front über Sieg oder Niederlage entschied.“

Der persönliche „Trigger“: Eine herzergreifende Stille

Gegen Ende des Gesprächs wird es persönlich. Es geht um Irpin und die umliegenden Wälder, jene Orte, die im März 2022 zum Schauplatz grausamster Verbrechen wurden. Der Philosoph erwähnt fast beiläufig, dass er jeden Waldweg dort kennt, weil er dort zu Hause ist.

Auf die Nachfrage, ob seine Kinder zum Zeitpunkt der Invasion ebenfalls dort waren, folgt eine Stille, die schwerer wiegt als jeder Gefechtslärm. Fünf Sekunden lang sagt der General nichts. Er atmet tief ein, sein Blick scheint in die Ferne zu schweifen, zurück in jene Märztage.

„Ja“, sagt er schließlich mit belegter, aber gefasster Stimme. „Meine Kinder waren dort. Vor Ort. Meine Frau war vor Ort. Es war alles… okay. Das war wohl ein ziemlich starker Trigger für mich. Er hat es mir nicht erlaubt, die Situation irgendwie anders zu sehen. Es gab keine Wahl. Man musste diesen Boden halten.“

Fazit: Der Geist des Widerstands

Der Philosoph ist kein Mann der lauten Worte. Er analysiert den Krieg wie eine logische Gleichung, doch in seinem Inneren brennt die Glut des Vaters, der sein Heim verteidigt. Für ihn ist der HUR nicht nur ein Nachrichtendienst, sondern das scharfe Ende des ukrainischen Überlebenswillens.

Sein Titel „Held der Ukraine“ ist für ihn eine Auszeichnung für sein gesamtes Team – für die Männer, die in den ersten Stunden des 24. Februar ohne zu zögern in die Hubschrauber stiegen oder in die Gräben sprangen.

„Wir wussten, was kommt“, sagt er zum Abschied. „Und wir wussten, wofür wir kämpfen. Das war der Unterschied.“

 

Das vollständigere Interview

Quelle und Zeugnis: Die Verteidigung von Kiew

Dieses Dokument bildet das ungeglättete, ausführliche Protokoll einer intensiven Begegnung. 


Teil 1: Das lebendige Gedächtnis – Ein Museum im Berliner Bunker

Zur Erklärung für „Philosoph“: Hinter dem Projekt „Berlin Story“ stehen die Historiker Enno Lenze und Wieland Giebel, welcher jahrzehntelang die Hitler-Zeit und die deutsche Verantwortung erforschten. Heute erklären sie dem deutschen Publikum den russischen Krieg gegen die Ukraine. Im März 2022 geriet Enno auf dem Weg nach Kiew zufällig nach Butscha – noch bevor die Weltöffentlichkeit den Namen des Ortes kannte. Aus den Reisen entstand im Jahr 2026 ein eigenes Ukraine-Museum in einem ehemaligen Luftschutzbunker aus dem Jahr 1942. Mit jährlich 500.000 Besuchern belegt das Privatmuseum Platz 7 der rund 200 Berliner Museen.


Teil 2: Der Geheimdienst-Bericht – Die Stunden vor dem Schlag

Der Protagonist der Aufzeichnungen ist ein hochrangiger ukrainischer Geheimdienst-Offizier im Rang eines Obersts, der an den Brennpunkten der Kiewer Verteidigung operierte und dessen Identität im Feld unter dem Rufnamen „Philosoph“ bekannt wurde.

Die Warnung und die Vorbereitung in Hostomel

Als die USA am 16. Februar offiziell vor einer Invasion warnten, teilte der ukrainische Militärgeheimdienst (HUR) diese Position vollkommen und traf konkrete Vorbereitungen. Am 23. und 24. Februar befanden sich die Einheiten bereits am strategisch entscheidenden Flughafen Hostomel, um die russischen Luftlande- und Deversivkomponenten direkt abzufangen.

Aber die Hauptaufgabe war – dem Gegner nicht zu erlauben, aus der Bewegung heraus einzunehmen, den Flughafen Hostomel einzunehmen […] Um Zeit zu gewinnen.“

Obwohl es im Vorfeld innerhalb der politischen Führung schwierige Debatten darüber gab, ob die Flugzeuge am Boden bleiben sollten, arbeiteten die Einsatzkräfte im Hintergrund fieberhaft daran, eine offene Panik zu vermeiden und Putin nicht durch eigene Aktionen zu der finalen Entscheidung zu provozieren. Am Morgen des 24. Februar stand der (damalige) Oberst mit seinen Männern einsatzbereit am Flughafen, um die feindliche Landung zu erwarten.

Elite-Armee gegen das Volk

Der russische Angriffsapparat bestand auf der Kiewer Achse aus hochprofessionellen Kadertruppen: erfahrene Einheiten der Marineinfanterie und Fallschirmjäger, die unter anderem in Syrien Einsätze absolviert hatten. Ihnen gegenüber stand jedoch eine völlig andere Dynamik:

Auf der ukrainischen Seite hingegen kämpfte das Volk. Das heißt, die Streitkräfte waren nicht bereit für eine solche Entwicklung der Ereignisse, sie waren weder von ihrer Aufstellung her bereit für die Handlungen, die sie ausführen mussten, noch von der moralisch-psychologischen Bereitschaft her. Deshalb war hier unsere Hauptaufgabe, zum Schutz des Landes zu koordinieren: gewöhnliche Zivilisten, zusammen mit den Militärs, zusammen mit allen Arten von Verteidigungskräften, genau das wurde zu dieser treibenden Kraft, zu diesem Schild, der sowohl Kiew als auch Charkiw schützte […] Man sah Wehrpflichtige aufstehen, die Waffe ergreifen und Fallschirmjäger und Marineinfanteristen töten, die eine Erprobung in Syrien durchlaufen haben …“


Teil 3: Die Chronologie der Kämpfe um Kiew

Der Kampf um die Brücken und der Zusammenschluss in Irpin

Am ersten Tag versuchten die HUR-Spezialkräfte, den Flughafen Hostomel so lange wie möglich zu halten. Dies verschaffte den konventionellen Verbänden – insbesondere der 72. Brigade und den Artillerieeinheiten – das nötige Zeitfenster, um die vorbereiteten Verteidigungspositionen um Kiew herum einzunehmen.

Der russische Plan sah vor, nach der Hubschrauberlandung schwere IL-76-Transportflugzeuge nachzuziehen und die beiden Hauptbrücken von Irpin nach Kiew (die Horenskyj- und die Romanivskyj-Brücke) handstreichartig zu besetzen. Die ukrainischen Truppen brachten die  Brücken unter ihre Kontrolle.  Die russischen IL-76-Piloten verweigerten den Landeanflug. Die Romanivskyj-Brücke wurde in der Folge vollständig gesprengt; die Horenskyj-Brücke zur Hälfte schwer beschädigt.

Da der Oberst selbst aus Kozjubynske stammt und die umliegenden Wald- und Feldwege genau kannte, stieß er mit seinen Männern über den Eisenbahnknotenpunkt direkt über den Fluss nach Irpin vor, um die dortige Lage aufzuklären. Zu diesem Zeitpunkt war die Verbindung zu vielen regulären Einheiten abgerissen. Vor Ort trafen sie auf eine lokale Selbstverteidigungsmiliz, die von einem Oberst im Ruhestand mit dem Kampfnamen „Kaskad“ angeführt wurde. Gemeinsam koordinierten sie die Verteidigung.

Das Gefecht am Einkaufszentrum „Giraffe“ und Butscha

Es folgte der erste schwere, direkte Infanteriekampf im Bereich des Einkaufszentrums „Giraffe“ (Zhiraf). Im Gegensatz zu den späteren Zerstörungen durch Bayraktar-Drohnen oder Artillerie auf der Jablunska-Straße handelte es sich hierbei um ein klassisches, erbittertes Feuergefecht auf kürzeste Distanz, bei dem eine komplette russische Kompanie im Nahkampf liquidiert wurde. [siehe dazu auf dieser Internetseite den Bericht von Evgenia Semenova über den Tod ihres Sohnes Kyrylo beim Kampf um „Giraffe“ und den Bericht von Oberst Volodymyr Polevyi, der „Philosoph“ kennt und mit ihm in Irpin kämpfte]

Nach einer anschließenden Aufklärung bis nach Butscha hinein formierten die kombinierten Kräfte (HUR, die Reste des 3. und 8. Spezialeinsatzregiments sowie die Miliz aus Irpin) eine neue Verteidigungslinie entlang der Woksalna-Straße und dem Areal der örtlichen Glasfabrik. Die 80. Brigade sollte parallel die Flanke Richtung Worzel und der Schytomyrer Trasse (Stojanka) sichern.

Die Großschlacht an der Glasfabrik von Hostomel

Am darauffolgenden Morgen stieß eine russische Kolonne in die Woksalna-Straße vor. Die Verteidiger blockierten die Passage vor der Brücke, zerstörten das Führungsfahrzeug und beschädigten das zweite, woraufhin sich der restliche Konvoi zurückzog.

Kurz darauf entbrannte an der Glasfabrik von Hostomel das schwerste und verlustreichste Infanteriegefecht der gesamten Kiewer Operation:

  • Ein komplettes russisches Bataillon (schätzungsweise 100 bis 200 Soldaten) wurde auf der Kreuzung an der Glasfabrik aufgerieben.
  • Insgesamt wurden 13 schwere feindliche Gefechtsfahrzeuge exakt auf dieser Kreuzung vernichtet: 11 hochmoderne BMD-4-Panzer, ein BMP-3 und ein Kampfpanzer.
  • Auf ukrainischer Seite fiel in diesem Gefecht ein namhafter Offizier, der bereits seit 2014 den Titel „Held der Ukraine“ trug.

Der Durchbruch bei Worzel und der Rückzug an den Fluss Irpin

Trotz des Erfolgs an der Fabrik gelang es dem russischen Druck aus Richtung Worzel schließlich, die Flanken der dort eingesetzten 80. Brigade und der hastig zusammengezogenen Asow-Kräfte zu brechen. Da es an einer zentralisierten Führung mangelte und fast ausschließlich improvisierte Verbände operierten, geriet die Verteidigung am Abend des zweiten Tages ins Wanken.

Teile von Butscha gingen verloren, und die Kämpfe verlagerten sich direkt in zwei Einkaufszentren nahe der Woksalna-Straße. Als der Gegner die Glasfabrik mit massiver Unterstützung durch Kampfflugzeuge, Artillerie und Panzerarchitektur unter Feuer nahm, zog der Oberst Philosoph seine Gruppe auf Zwischenpositionen ab. Die Verteidigung kollabierte stellenweise; die Hälfte der Einheiten musste sich fluchtartig hinter den Fluss Irpin zurückziehen.

Entlang des Flusses Irpin wurde eine permanente Abriegelungslinie etabliert. In der Nacht stieß eine gegnerische Formation von 60 bis 70 Panzern vor, die jedoch im Dunkeln nicht manövrieren konnte. Nach der gezielten Vernichtung von zwei Panzern stoppte der russische Vormarsch vor der Brücke. Die russischen Truppen änderten daraufhin ihre Taktik und suchten flussabwärts, nahe der Mündung des Irpin in den Dnipro bei Moschtschun, nach einer geeigneten Stelle für einen Pionier-Brückenschlag.

Die ukrainische Kern-Spezialeinheit vor Ort umfasste anfangs kaum 100 Mann (inklusive der Ausländer-Legion und regulärer HUR-Stabsgruppen). Sie wuchs im Laufe der Wochen durch Freiwillige mit Stinger-Fliegerabwehrraketen und Drohnen-Operatoren auf eine operative Stärke an, die das Halten der Kiewer Vororte ermöglichte.


Teil 4: Warum er „Philosoph“ genannt wird

Der Oberst leitete die Verteidigungsoperationen als Befehlshaber direkt aus den vordersten Schützengräben heraus – ein Umstand, der militärisch als außergewöhnlich heldenhaft eingestuft und später offiziell hoch dekoriert wurde.

Seinen unkonventionellen Rufnamen verdankt er einer zufälligen Episode im Feld. Ursprünglich besaß er in seiner Laufbahn bei den Spezialkräften ausschließlich eine numerische Kennung. Während der Kiewer Operation nutzte er zeitweise den Rufnamen seines engen Kameraden Ihor, um bürokratische Erklärungen im Funkverkehr zu vermeiden.

Die Wende kam bei einer Routineüberprüfung an einem Kontrollpunkt:

Und eines Tages fuhren wir von meinem Posten während einer Operation. Und ein Militär, er schaut uns so an, schaut mich an und sagt: Sie kenne ich, Sie sind Schamane, aber wer ist dieser Junge? Und wir begriffen, dass die Zeit gekommen war, sich doch einen eigenen Rufnamen zuzulegen. Und da ein philosophischer Verstand schon immer da war, und man mich schon lange vor der Wahl des Rufnamens ‚Philosoph‘ nannte, aber das entsprach für mich irgendwie nicht ganz den modernen Trends. Und alle bei uns dort waren dort Hrom (Donner), dort waren dort Sokil (Falke), Orel (Adler) […] Aber ‚Philosoph‘, das war ja kein… das ist ein richtiger Philosoph, es geht hier doch um etwas Höheres, so etwa über Überlegungen, harte Maßnahmen sowohl in Bezug auf den Gegner als auch auf die eigenen Jungs, und darüber, dass es irgendeine Schutztruppe geben kann, die nicht vorbereitet ist, vielleicht am Tag davor, was eine ziemlich schwierige Entscheidung ist.“

Seine persönliche Motivation war elementar: Seine eigenen Kinder befanden sich während des gesamten russischen Einmarsches direkt vor Ort im umkämpften Gebiet. Am Ende resümiert er den Erfolg des scheinbar unmöglichen Widerstands als kollektive Leistung:

[…] dass man sich vor einer Armee, selbst einer so riesigen und starken wie der russischen, schützen kann, aber nur, wenn das der einzige Wunsch des gesamten Volkes ist, und hier das Volk zu besiegen ist unmöglich.“