Eine Backpfeife für den kleinen Goebbels

22. Juni 2017 Wieland Giebel 0

Johanna Ruf war 15 Jahre alt, als sie im Anhalter Bahnhof und im Lazarett am Führerbunker in der euen Reichskanzlei arbeitete. Auf kleinen Zetteln hat sie jeden Abend etwas aufgeschrieben und nachher eine Reinschrift angefertigt. Sie hat mir ihr Tagebuch zur Veröffentlichung anvertraut. Hier mein Vorwort.

Dubai, Fujeirah, Abu Dhabi 2/2013

11. Februar 2013 Wieland 0

Vielleicht habe ich zu lange auf das Picknick gestarrt, vielleicht war es einfach meine Neugier auf Menschen, jedenfalls saß ich auf einmal bei der feiernden Flugzeugbesatzung von Emirates. Dubai und Abu Dhabi, Henna und Gold. Falken, Moscheen und Paläste.

Die Mara – Karriere der Sängerin

12. Februar 2012 Wieland Giebel 0

Als Kind sah mich Mara auf diesem Gemälde von oben herab böse an – es sollte eigentlich nur ihre Reputation zeigen. Aus ärmsten Verhältnissen in Kassel stammend begann ihre Karriere am Hofe Friedrichs des Großen. Die bedeutendsten Sängerin des 18. Jahrhunderts wurde in Paris, Venedig und St. Petersburg gefeiert – und als größte Händel-Interpretin in London.

Die Primadonna Friedrichs des Großen

25. November 2011 Wieland Giebel 0

Gertraud Elisabeth Mara, geb. Schmehling aus Kassel, wollte eigentlich nach Italien – in das gelobte Land. Ihr Vater zwang sie, an Höfen zu singen. Der alte König beeindruckte sie nicht. Das Honorar schon, erst 3.000, dann 6.000 Taler. Für sie allein machte er die Oper Unter den Linden wieder auf. Oskar Anwand erzählt die Geschichte sehr dicht an der Wahrheit – hier mein Nachwort.

Türkei und Syrien 2009, Antakya und Aleppo

22. Mai 2009 Wieland 0

Aleppo in Syrien, als es die Stadt noch gab. Ich war wenige Monate vor Beginn des Krieges da, ein Krieg zunächst gegen Bürgerrechtler. Jusuf war der Anlass der Reise. Ich habe seine Familie und ihn in Antakya besucht. Er ist mein Kuförü in Kreuzberg in der Oranienstraße.

Iran 2007

17. Juni 2007 Wieland 0

Ich würde so gerne wieder in den Iran, weil ich nur freundliche, interessierte, tolle Menschen kennengelernt haben, die mir geholfen haben – mehr als bei irgendwelchen anderen Reisen. Selbst mitten im zweithöchsten schiitischen Heiligtum in Mashhad ganz im Nordosten war ich willkommen.

Kurdistan 2006, Türkei und Nordirak, Erbil

24. Dezember 2006 Wieland 0

Habibi heißt die Falafelbude in der Oranienstraße, in der mir der Chef sagte: „Nach Kurdistan/Irak ist ganz einfach mit dem Taxi ab Silopi in der Türkei. Ich fahre da immer mit meiner Mutter hin, weil der Zahnarzt billiger ist.“ Damals war noch kein Krieg oder besser gesagt: gerade kein Krieg. Einen Bodyguard hatte ich nur sicherheitshalber.

Die Franzosen in Berlin 1808 bis 1808

27. Oktober 2006 Wieland Giebel 0

Am 27. Oktober 1806 zog Napoleon durchs Brandenburger Tor nach Berlin ein. Genau 200 Jahre später stellte die Historiale diese Szene als Re-Enactment mit hunderten von Soldaten nach und begleitete die Aktion mit mehr als 50 Veranstaltungen. Der Berlin Story Verlag, hinter diesem Projekt stehend, veröffentlichte dazu dieses Buch – und mehrere andere. Hier ist mein Vorwort.