Im Knast: erst London (1977), dann Dublin (1978)
Am 25. August 1977 verschwand ich von der Bildfläche. Für die Außenwelt war ich einfach weg, tagelang verschwunden. Meine Frau war schwanger mit dem ersten […]
Am 25. August 1977 verschwand ich von der Bildfläche. Für die Außenwelt war ich einfach weg, tagelang verschwunden. Meine Frau war schwanger mit dem ersten […]
Im Hochregallager. Sechs Jahre in der Fabrik, um die Arbeiterklasse zu organisieren. Sechs Jahre 4.20 Uhr aufstehen, Gewerkschaft, Betriebsgruppe und abends die weitere politische Arbeit.
In der Bundeswehr, damals eine Wehrpflichtigenarmee mit 18 Monaten Dienstzeit, gab es in den 1970er Jahren 100 linke Soldatengruppen. Die Antimilitaristische Gruppe Bochum hatte zur Hälfte Kontakt und koordinierte, soweit es ging. Im Rotbuch 123 haben wir zahlreiche Beispiele über unsere Arbeit in der Armee gesammelt – hier das Vorwort.
Nelkenrevolution. Linke Soldaten verjagen in Portugal am 25. April 1974 das reaktionäre Regime Salazar. Wir besuchen mit zwei portugiesischen revolutionären Soldaten 50 Gruppen in der Bundeswehr und drehen vorher einen Film mit amerikanischen, französischen und deutschen Soldaten darüber, wie man als Soldat richtig handelt. Auszüge aus der Diskussion.
Prügelnde Zivilpolizisten ziehen mich aus der Straßenbahn. Als Gefangener lande ich im Bunker in Dortmund. Eine Demo gegen Breschnew und den sowjetischen Sozialimperialismus soll verhindert werden. Wie heute sitzen Rußlandfreunde der SPD in der Regierung.
Von der DDR in den Westen. Im November 1952 flüchtete ich als alleinreisendes Kind im Alter von knapp drei Jahren mit der S-Bahn in Berlin Richtung Flughafen Tempelhof. Meine Mutter hatte mich verloren …
Von meinem Geburtsgewicht über den ersten Zahn bis später zu meinen Auftritten in der Oper – meine Mutter hat alles in ihren Tagebüchern festgehalten. So ein Glück. Was sich davor abspielte, habe ich aus ihr herausgequetscht.
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