04 Mekongdelta – Asien im Februar 2020

Wieder ein Glücksmoment
Damit hatte ich nicht gerechnet, dass auch hier so unendlich viel Industrie ist. Satte grüne Reisfeld und ein Fabrikgebäude neben dem anderen.
In zwei oder gar drei Etagen wird das fruchtbare Land bebaut, mit Wurzelpflanzen, Büschen und Bananen.
Mitten in der Gartenlandschaft gibt es ein klassisches Konzert mit Erläuterungen.
Ich, in der Oper sozialisiert, bin begeistert.
Wir befinden uns dicht am Mekong in einem Gewirr von Kanälen
Aus Kokosnüssen lassen sich auch Süßigkeiten herstellen
Die Python ist echt und lebendig und sie haben vorher versprochen, dass sie satt ist.
https://youtu.be/7-SMQeHwm68
Der Kollege heißt Elefantenfisch und ich habe ihn gern weitergegeben an Leute am Nebentisch, die noch hungrig aussahen.
Zur Orientierung, wo der Kollege zuletzt geschwommen ist: Hier im Mekongdelta, in der Nähe von My Tho.

Vĩnh Tràng Chùa ist ein buddhistischer Tempel in der Nähe von Mỹ Tho, auf einem 2 Hektar großen Gelände voller Obstbäume im Dorf Mỹ Hóa in der Stadt Mỹ Phong am Ufer des Bảo Định-Kanals. 

Super Weitwinkel reicht gerade eben so, um die Breites des Mekong zu ermessen.
Can Tho, die größte Stadt im Mekongdelta, mit 1,6 Millionen Einwohnern die viertgrößte Vietnams. Ich war schlecht vorbereitet. Eine solche Megastadt hatte ich nicht erwartet.
Nachts spielt sich das Leben ab, weil es am Tag zu heiß ist, deutlich mehr als 40 Grad (also im Schatten).
Nachtmarkt
https://youtu.be/VTbhbHFniuM
Ich kann keine Verbindung herstellen zwischen Kommunismus und wie das hier abgeht, also in ganz Vietnam.
Möglicherweise gibt es das nicht mehr lange. Es gibt immer weniger Händler auf dem Mekong.
The German Giant – immer ein beliebtes Motiv.
Reisnudel-Manufaktur. Das Reismehl wird angerührt
Auf einer heißen Platte wie Crêpe zubereitet.
Glatt gerollt und auf eine Bambusrolle aufgezogen.
Abgekühlt und dann geschnitten
Die Belohnung. Und, echt, die schmecken ganz anders als die aus der Fabrik. Sie haben eigenen Geschmack und sind nicht nur ein weißes Nichts.
Die Kinder machen derweil am Laptop Hausaufgaben.
Die haben mir gefallen, sehen handgeschmiedet aus.
Weiter geht es den Mekong entlang jetzt nach Norden Richtung Kambodscha – ins Naturschutzgebiet Tra Su Forest – seit 1975 allmählich zurückgebaut wie ein natürlicher Mangrovenwald.
Das ist ja wie im Bunker: eine Überwachungskamera.
Prinzessin Yasmin grüßt mich
Hinter den Paddy fields, den Reisfeldern, geht die Sonne unter
Und am nächsten Morgen, am Sonntag, dem 16. Februar 2020 geht sie in Chau Doc am Mekong nahe der Grenze zu Kambodscha wieder auf.
Morgens eben noch auf dem Weg zum Boot über den Markt schlendern
Das war dann der Moment, in dem mir „Wuhan“ zu nahe kam und ich mich schleunigst davon machte, ohne weiter in die Tiefen des Marktes vorzudringen.
Über diesen kunstvollen Steg komme ich zu den Floating Houses auf dem Mekong.
Sie liegen in der Nähe des Ufers oder auch in zweiter, dritter Reihe immer weiter in den Fluss hineinragend
Die Häuser sind Wohn- und Arbeitsplatz.
Und hierum geht es eigentlich: In der Mitte der schwimmenden Häuser befinden sich Bassins, in denen Fische gezüchtet werden. Füttert man die Fisch, ist kein Halten mehr.
Mit dem Speed Boat Richtung Phnom Penh
Zur Border Control
Alles Aussteigen, Visum für 30 Dollar kaufen …
Geld tauschen. Und wieder war ich schlecht vorbereitet, denn in Kambodscha zahlt man mit US-Dollar. Als abends in einem Restaurant dieses Geld rausholte, wurde ich schief angesehen, aber man nahm die Scheine – besser als nichts.
Geschafft … und weiter.
Weiter geht es mit Halb-Speed, des Speed Boat, denn nicht weit entfernt findet sich die nächste Grenzstation.
Etwa eine Stunde, etwa 40 Grad.
Die Zollbeamten gehen ihrer Tätigkeit nach und tragen alles in dicke Bücher ein.
Fertig!
Also, fast fertig. Jetzt muss ja noch jemand das Visum kontrollieren.
Fertig. Echt.
https://youtu.be/5eTJG2pqBws

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